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Ein Gedicht auf Rembrandt

Von unserer Besucherin Christine Möller aus Köln ging heute ein humoreskes Gedicht auf Rembrandt ein. Und noch dazu als handschriftlich verfasster Brief – eine Rarität in den Zeiten der fortschreitenden Digitalisierung. Da wir dazu nicht explizit aufgerufen haben, freuen wir uns natürlich ganz besonders über das vorhandene Interesse. Natürlich möchte ich diese schöne Einsendung mit euch teilen. Viel Spaß beim Lesen!

REMBRANDT

Rembrandt war einst unbekannt / bevor er sich an die Öffentlichkeit wandt. / Er holte hervor sein langes Malergewand; mit dem stellte er sich an die Wand / und bepinselte der Bilder Rand. / Was man wohl bei seinen Darstellungen empfand? / Draußen spielten Kinder im Sand – / ein Haus stand in Brand – / bis alle weggerannt. / Leiden musste er meiden ; / lebte mit Familie und Freunden in Amsterdam, / bis er im Rijksmuseum als Bester dort ankam. / Er wolle Geld erwerben, / um es seinen Kindern zu vererben. / Er zeichnete alte Männer, / die waren Kenner. / Er malte alte Frauen, / denen konnte er trauen. / Seine Bilder kann man klauen, / würde dann aber alles versauen. / Heute ist er bekannt, / man kennt ihn in Stadt und Land.

Vielen Dank für Ihre Einsendung, liebe Frau Möller!

P.S. Die historischen Ungenauigkeiten an mancher Stelle müssen hier als künstlerische Freiheit eingestuft werden.

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